Klassische DLP-Systeme erkennen KI-Datenlecks nicht. Wie Sie DLP für die KI-Ära erweitern.

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Das DLP-Gap

Klassische DLP-Systeme überwachen E-Mail-Anhänge, USB-Ports und Cloud-Uploads. Aber: Wenn ein Mitarbeiter einen Vertragstext in ein ChatGPT-Browserfenster tippt, sieht das DLP-System nur einen HTTPS-Request an api.openai.com. Der Inhalt bleibt unsichtbar.

KI-spezifische DLP-Herausforderungen

Prompt-Injection: Sensible Daten werden als Teil natürlichsprachiger Prompts übertragen — kein Dateiformat, kein bekanntes Muster. Copy-Paste: Ganze Dokumente werden in Chat-Fenster eingefügt. API-Calls: Entwickler senden Daten programmatisch an KI-APIs.

Lösung: DLP auf Gateway-Ebene

Der Secure Gateway operiert auf der Anwendungsebene — er versteht den Inhalt der KI-Anfragen: Textklassifizierung: Ist der Text intern/vertraulich? Entitätserkennung: Enthält er PII oder Geschäftsgeheimnisse? Pattern Matching: Enthält er Quellcode, SQL-Queries oder Konfigurationsdaten?

Regelbasierte Kontrolle

Beispiel-Regeln: Wenn Anfrage enthält IBAN → maskieren + nur lokales LLM. Wenn Anfrage enthält Quellcode → blockieren + Warnung. Wenn Anfrage von Abteilung Recht → nur lokales LLM. Wenn Anfrage > 5000 Zeichen → Review durch Admin.

Integration mit bestehendem DLP

Der Secure Gateway ersetzt nicht Ihr bestehendes DLP — er ergänzt es um die KI-Dimension. Via SIEM-Integration (Splunk, Elastic) fließen die Gateway-Events in Ihr bestehendes Security-Monitoring. So haben Sie eine 360°-Sicht auf alle Datenflüsse.

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